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Coreline Soft präsentiert „G-BA-konforme KI-Infrastruktur" zum Start der Kostenerstattung für das Lungenkrebs-Screening in Deutschland

29.04.2026

Vorführung der integrierten Plattform „AVIEW HUB" für Doppelbefundung, Qualitätssicherung und Verlaufsmanagement auf dem RöKo im Mai

SEOUL, SÜDKOREA, 29. April 2026 /PRNewswire/ -- Coreline Soft, ein global tätiges Unternehmen für medizinische künstliche Intelligenz (KI), stellt eine operative KI-Infrastruktur vor, die speziell auf die Anforderungen des deutschen Lungenkrebs-Screenings im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ausgelegt ist.

Coreline Soft

Mit dem Start des Programms im April 2026 wurde KI-gestützte Analyse in allen Befundungsphasen als verpflichtende Voraussetzung definiert. Das Programm ist rund um acht spezifische EBM-Abrechnungsziffern mit extrabudgetärer Finanzierung strukturiert, wobei die KI-gestützte Detektion eine verpflichtende Voraussetzung für Erstattungsansprüche und die Teilnahme am Programm ist.

Vom Genauigkeitswettbewerb zur operativen Infrastruktur

Zu den zentralen Anforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zählen Doppelbefundung (Double Reading), Qualitätssicherung (QA) sowie Daten-Compliance. Insbesondere werden sowohl für die Erst- als auch für die Zweitbefundung KI-basierte Analysen verlangt. Bei abweichenden Befunden ist zudem ein strukturierter Konsensprozess erforderlich.

Damit verändern sich auch die Anforderungen an Kliniken und Screening-Zentren. Entscheidend ist künftig die Fähigkeit, folgende Prozesse integriert zu steuern:

  • Vernetzte Befundung über mehrere Standorte hinweg
  • Management von Befundabweichungen (Discordance)
  • DSGVO-konforme Datenverarbeitung
  • Standardisierte Berichtssysteme

Das deutsche Lungenkrebs-Screening ist kein einmaliges Projekt, sondern ein wiederkehrendes nationales Programm, das auf regelmäßigen Folgeuntersuchungen basiert. Daher gilt auch eine longitudinale Follow-up-Funktion zur Überwachung von Veränderungen pulmonaler Noduli im Zeitverlauf als essenziell. Der Screening-Workflow erfordert einen integrierten operativen Rahmen mit Doppelbefundung über mehrere Einrichtungen hinweg, strukturierter Befundberichterstattung, longitudinaler Nachverfolgung sowie auditfähiger Dokumentation im Einklang mit den nationalen Erstattungskriterien.

AVIEW HUB: Plattform für erstattungsfähige Screening-Strukturen

Coreline Soft bietet mit AVIEW LCS Plus eine standardisierte KI-gestützte Detektion und Analyse, während AVIEW HUB standortübergreifende Workflows, Zweitbefundungen und Konsensprozesse innerhalb des Screening-Netzwerks verwaltet.

  • Unabhängige Workflow-Steuerung für Erst- und Zweitbefundung
  • Automatische Benachrichtigung und Konsensprozesse bei Befundabweichungen
  • DSGVO-konforme Pseudonymisierung von Patientendaten
  • Standardisierte Befundungsumgebungen für mehrere Einrichtungen

Auch bei unterschiedlichen Kliniken, Geräten und Arbeitsabläufen ermöglicht AVIEW HUB einheitliche KI-Analyse-Standards. Dadurch können Befundungsunterschiede reduziert und nationale Qualitätsvorgaben zuverlässig erfüllt werden.

Darüber hinaus automatisiert die Plattform das Verlaufsmanagement wiederholter Untersuchungen, einschließlich der Analyse von Knotenveränderungen und der langfristigen Datenspeicherung – ein wichtiger Faktor für die Effizienz bei steigenden Screening-Zahlen.

AVIEW HUB ist damit nicht nur ein Befundungswerkzeug, sondern eine Infrastruktur, die sowohl operative Abläufe als auch Erstattungsprozesse unterstützt.

Live-Demonstration auf dem RöKo 2026

Coreline Soft wird auf dem RöKo 2026 im Mai reale Anwendungsszenarien von AVIEW HUB vorstellen, die auf dem deutschen Erstattungsumfeld basieren.

Auf Grundlage von Referenzstandorten an führenden deutschen Einrichtungen, darunter Charité und Heidelberg University Hospital, wird das Unternehmen demonstrieren, wie KI nicht nur die Befundungseffizienz unterstützen kann, sondern auch zur Standardisierung von Arbeitsabläufen sowie zu skalierbaren Screening-Prozessen beiträgt.

Im Vorfeld des Kongresses veranstaltet Coreline Soft am 5. Mai um 18:00 Uhr (deutscher Zeit) ein globales Webinar mit dem Titel:

„Lungenkrebs-Screening in Deutschland 2026: Vom Start der Erstattung zur interdisziplinären Versorgung"

An der Sitzung nehmen führende Experten teil, die aktiv an der Umsetzung des deutschen Lungenkrebs-Screeningprogramms beteiligt sind:

  • PD. Dr. Jens Vogel-Claussen (Charité Berlin): „LCS @ Charité Berlin" — Einblick in die klinische Umsetzung des Screenings.
  • PD. Dr. med. Kaid Darwiche (Lungenklinik Hemer / University Medicine Bochum): „Moderne minimalinvasive diagnostische Behandlungspfade bei positiven Screening-Ergebnissen."
  • PD. Dr. med. Marcel Opitz (Röntgeninstitut Düsseldorf): „LCS @ Röntgeninstitut Düsseldorf: Netzwerke und operative Potenziale."

Moderiert von Melisande Rouger beleuchtet das Webinar, wie Deutschlands Screeningprogramm den Übergang von der Einführung der Kostenerstattung hin zu einer interdisziplinären Versorgung vollzieht, mit Fokus auf klinische Praxisabläufe, Kooperationsmodelle und systemische Herausforderungen.

Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2521520/CorelineSoft_Logo.jpg

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